Entstehung - Entwicklung

 

Fahrradfahren zum aktiven gestalten von Freizeit zu betreiben hat in den letzten Jahren bekanntlich stetig zugenommen. Gerade auch die „ältere Generation" nutzt diese Möglichkeit, um sich zu bewegen und fit zu bleiben und damit gleichzeitig einen Teil ihrer freien Zeit nach dem aktiven Arbeitsleben auszufüllen. Häufig geschieht das zusammen mit Gleichgesinnten. Aus zunächst kleinen losen Gruppierungen, die mehr oder weniger regelmäßig ihre Runden drehten, bildeten sich in der Vergangenheit vermehrt Radsport-, Radwander- und Radgruppen, die in der Region vielfach in den örtlichen Heimatvereinen ihr Zuhause fanden.
So kamen am 1. April 2003 auf Initiative von Bernhard Göstenkors und Georg Hagenbrock erstmals 19 Personen zur Heimathütte, um gemeinsam durch das Delbrücker Land zu radeln. Damit war die „Heimatverein Radgruppe Sudhagen“ zum Rollen gebracht.

Seitdem werden dienstags von uns Radtouren durch das „Radlerparadies Delbrücker Land“  und die angrenzenden  Orte  und Städte gefahren. Start- und Rückkehrpunkt ist in der Regel die Heimathütte.
Wenn im Winter keine Radtouren möglich sind, trifft man sich in der Hütte zum Klönen oder es werden Wanderungen im Schnee unternommen, wie z. B. 2010 im Holter Wald.

Unsere derzeit aktiven Radlerinnen und Radler sind 56 bis 81 Jahre alt. Die wöchentliche Teilnehmerzahl von 19 Personen im Mittel schwankt naturgemäß je nach Jahreszeit, Wetter und Ziel. Ebenso ist der Routenverlauf und die wöchentliche Streckenlänge variabel und liegt im Schnitt bei 26 Kilometern.
Der Trend zum Elektrofahrrad hat natürlich -oder gerade- auch uns Senioren erreicht. Die "E-Biker" sind inzwischen in der absoluten Überzahl.
Bis Ende 2013 sind von den Aktiven (7 Frauen und 24 Männer) 4 Radler 100 mal, 7 Radler 200 mal, 5 Radler 300 mal, weitere 5 Radler 400 mal und 1 Radler schon 500 mal mitgefahren. Bei erreichen der jeweils vollen 100 sind  die "Jubilare" entsprechend geehrt und ausgezeichnet  worden.

Zu unserem Programm gehören auch die besonderen Radausflüge. Dabei werden zum Beispiel Betriebe besichtigt, Ausstellungen besucht, Stadtführungen gebucht, Einkehre in Cafes oder Restaurants gehalten, oder Touren zu  Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung unternommen. Ziele bei den bis zu 60 km langen Tagesausflügen waren  die  Emsquellen, der Paderborner Dom, die Wewelsburg, das Heinz-Nixdorf-MuseumsForum, die Canossa-Ausstellung in Paderborn, die Landesgartenschau in Rietberg, das Landesgartenschaugelände in Wiedenbrück, das Dorfschulmuseum in Hövelhof-Riege, die Lippequelle in Bad Lippspringe, die St. Laurentius-Kirche in Erwitte und das Bibeldorf in Rietberg.
In milden Wintern wurden "Krippentouren"  gefahren; die Tour nach Paderborn mit dem Bus. So konnten wir schon über 20 Weihnachtskrippen in Kirchen der Region besuchen.

Der Gedanke mit dem Fahrradfahren in der Natur etwas Gutes für die  Gesundheit zu tun, steht bei den Akteuren  sicherlich mit im Vordergrund. Des weiteren sind aber auch das Gemeinschaftserlebnis und die „gemütliche Stunde nach der Tour“ in der Heimathütte, gut für die Seele.

Neue Teilnehmer/innen können gerne dabei sein, sie sind herzlich eingeladen.

Reimund Trienens, Januar 2014
E-Mail: trienens@t-online.de